Sebastian Weiss, 25. Juni 2009

SEO für Twitter

Der Hype um Twitter nimmt kein Ende. Täglich liest man etwas über den Micro-Blogging Dienst. Auch Unternehmen haben den Trend erkannt und nutzen die Möglichkeit der 140 Zeichen Kommunikation, um ihre Marke bei (potenziellen) Kunden zu stärken oder sogar Umsatz damit zu generieren.

Aller Anfang ist schwer

Der Einstieg bei Twitter für Unternehmen ist nicht unbedingt leicht. Große Marken haben vielleicht das Glück, dass Sie durch ihre Bekanntheit schnell an sogenannten „Followers“, andere Twitter Benutzer die die Nachrichten des Unternehmens lesen, gewinnen. Für alle andere heißt es interessante „Tweets“, Twitter-Nachrichten, zu schreiben. Der wichtigste Faktor in diesen Tweets sind Keywords, wie Joshua Odmark in seinem Beitrag „Twitter SEO - the Future of Keywords“ beschreibt.

Keywords das A und O

In dem Artikel schreibt Odmark, das man Nutzer hauptsächlich dadurch gewinnt, dass diese in Twitter gewisse Keywords suchen. Dabei wird zwischen zwei Arten von Keywords unterschieden:

  • Keywords die im Text stehen
  • Keywords mit Hashtag #, die nichts anderes sind, als die Meta Keywords bei Suchmaschinen

Wie bei Suchmaschinen, bei denen die Meta Keywords schon lang keine (wirkliche) Rolle mehr spielen, könnten auch bei Twitter die Hashtags an Bedeutung verlieren. Wichtig ist zu wissen, dass die interne Twitter Suche die beiden Keyword Typen unterscheidet.

Was beachtet werden sollte

Odmark nennt fünf wichtige Punkte, die beim nutzen von Keywords in Twitter beachtet werden sollten:

  • Twitter hat ein Problem mit Punktation: Schreibt man z.B. „Neues zu SEO.“ Würde Twitter bei der Suche nach „SEO“ nichts finden. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies in näherer Zukunft von den Twitter-Entwicklern behoben wird.
  • Die Twitter Suche verwendet absolute Übereinstimmung: Eine Suche nach „Boot“ zeigt keine Ergebnisse mit dem Keyword „Boote“.
  • Worderkennung: Twitter erkennt weder zusammengeschriebene Worte, die auseinander gehören, noch Wörter, die Rechtschreibfehler beinhalten.
  • Short URLs eignen sich für Keywords: Da Twitter zu langen URLs via einem Short URL Service kürzt, empfiehlt es sich vorab einen der unzähligen Short URLs Services zu nutzen. Diese bieten oft die Möglichkeit, die URL individuell zu benennen und somit Keywords in diese einzutragen.
  • Timing: Da Twitter in Echtzeit abläuft und die neusten Nachrichten bei der Suche ganz oben stehen, macht es Sinn, Twitter dann zu nutzen wenn die Followers auch online sind.

Ich werde diese Tipps das nächste Mal beim „twittern“ berücksichtigen. Sie auch?

Simon Loebel, 24. Juni 2009

Effizienter Online Marketing Mix entlang des Kundenlebenszyklus

Für alle die nicht dabei sein konnten, bieten wir hier die Präsentation zum Vortrag

Effizienter Online Marketing-Mix entlang des Kundenlebenszyklus
Referent: Simon Loebel, Geschäftsführer SF eBusiness GmbH

auf der Internet World Kongress 2009 zum Download (PDF mit 1,14MB) an.

Für die weitere Diskussion steht Ihnen Simon Loebel jederzeit zur Verfügung.

Simon Loebel, 24. Juni 2009

So setzen Sie Twitter in Ihrem Unternehmen ein

Für alle die nicht dabei sein konnten, bieten wir hier die Präsentation zum Vortrag

Mit 140 Zeichen über die Kommunikationsautobahn – So setzen Sie Twitter im Unternehmen ein.
Referent: Simon Loebel, Geschäftsführer SF eBusiness GmbH

auf der Internet World Messe 2009 zum Download (PDF mit 800KB) an.

Für die weitere Diskussion steht Ihnen Simon Loebel jederzeit zur Verfügung.

Simon Loebel, 18. Juni 2009

Sommeraktion 2009 - SEO und Usability

In unseren beiden Geschäftsbereichen bieten wir aktuell zwei interessante Kennenlern-Pakete mit Mehrwert.

Institut für Angewandte Usability
Usability-Paket
Usability-Überprüfung (Experten Review) Ihrer Website oder Software-Applikation zum Preis von € 1.950,- (inkl. MwSt.).
Mehr dazu hier

SF Interactive Performance
SEO Analyse-Paket
Suchmaschinenoptimierungs-Check Ihrer Website durch SEO Experten zum Preis von € 1.188,- (inkl. MwSt.)
Mehr dazu hier

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sebastian Weiss, 17. Juni 2009

Dialog Monitoring im Social Web

Social Media Dienste gibt es wie Sand am mehr. Dialoge entstehen und wandern von einem Dienst zum anderen. Die Folge: Ein nicht überschaubares Angebot an Social Media Diensten für den Nutzer. Der Nutzer selbst hat Probleme dem Dialog zu folgen.

Genau zu dieser Problematik gibt es einen interessanten Podcast von Boogie:

Wieviel Social Network braucht der Mensch?

In diesem Podcast bringt er ein schönes Beispiel:

Auf Twitter startete eine Diskussion, an der er sich beteiligte. Nach dem Aufbau des Dialoges, versickerte dieser schnell wieder. Erst später bemerkte er, dass die Diskussion auf dem Social Network Facebook weiter ging.

Nahezu jeder Social Media Dienst ermöglicht es dem Nutzer, Inhalte einfach mit anderen zu teilen und diese auf anderen Diensten weiterzuverbreiten. Davon profitieren natürlich viele Inhalte, erreichen sie doch so ein größeres Publikum - virale Effekte können entstehen.

Doch birgt dies natürlich auch das Risiko, dass Teilnehmer des Dialogs, Teile der Diskussion verpassen. Für eine Privatperson, wie im oberen Beispiel, ist das vielleicht gar nicht so schlimm, etwas vom Dialog zu verpassen. Für ein Unternehmen, das sich für seine Online Reputation interessiert (was jedes Unternehmen sollte), kann dies fatale Folgen haben. So könnte es durchaus möglich sein, dass das Unternehmen anfangs in der Diskussion involviert ist (oder diese zumindest beobachtet), dann aber die Diskussion auf einer neuen Plattform seinen (negativen) Höhepunkt erreicht, ohne dass die betroffene Firma etwas davon merkt.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass Social Web zu beobachten – Social Media Monitoring zu betreiben. Dank intelligenten Softwarelösungen, ist es einfacher geworden, Diskussionen zu finden, zu beobachten und daran teilzunehmen. Zusätzlich reduziert sich der benötigte Aufwand des Monitorings, durch diese Lösungen, erheblich.

Da die Flut an Social Media Diensten und Diskussionen um Marken und Unternehmen in Zukunft nicht stoppen wird, sollte sich jedes Unternehmen mit dem Thema Social Media Marketing und Monitoring auseinandersetzen. Danach kann immer noch entschieden werden, ob Maßnahmen wie Social Media Monitoring wirklich notwendig sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Themen Social Media Monitoring und Social Media Marketing.

stoll & fischbach eBusiness
SF Interactive Performance Institut für Angewandte Usability